Herstellung in Kanada - Qualität und Mythos
Das Team
Hier sehen Sie einige Bilder unseres kanadischen Herstellers, Sperlich Log Construction - für uns seit 15 Jahren die absolute Nummer eins in Kanada.
Für Peter Sperlich und seine Männer ist der Baumstammhausbau nicht einfach ein Job sondern echte Berufung. An der Entwicklung des Naturstammhausbaus wie auch der Post-and-Beam-Bauweise waren sie maßgebend beteiligt.
Peter Sperlich ist gleichzeitig President der LTBI, dem kanadischen Herstellerverband für Block- und Holzständerbauten.
Unser Prinzip ist eine überschaubare Teamgröße und eine begrenzte Anzahl von Blockhäusern pro Jahr. So nehmen wir uns die Zeit, die jedes Bauwerk benötigt und garantieren gleichbleibende Qualität und Verlässlichkeit. Unser kanadisches Team wurde bereits 5 mal mit dem „Log House of the Year“ des japanischen Magazins Woody Life ausgezeichnet.
Auf dem perfekt ausgestatteten Holzplatz können wir wetterunabhängig produzieren und sogar die Verladung unter Dach ausführen. Das garantiert beste, saubere Oberflächen ohne die Gefahr von Pilzverfärbungen.
Naturstammhäuser aus der einzigartigen Western Red Cedar
(Thuja Plicata)
Die kanadische Red Cedar ist für den Blockhausbau besonders geeignet:
ohne Oberflächenbehandlung sehr resistent aufgrund des eingelagerten Thujaplizins, welches die Stämme nachhaltig vor Pilz- und Insektenbefall schützt, sowie bester Wärmedämmung durch geringes Gewicht und einzigartigen Zellaufbau. Struktur, Farbe und Geruch sind einzigartig.
Die Zeder ist harzfrei, geradewüchsig und extrem verwindungsarm.
Die attraktive Holzmaserung ist idealer Anstrichträger für wasser- wie ölhaltige Produkte, wobei viele unserer Zedernhausbesitzer die Bäume nicht behandeln und der natürlichen Vergrauung aussetzen.
Der Zedernkern ist von warmer, brauner Farbe, der Außenbereich (Splint) ist hell.
Das Quell- und Schwindverhalten der Zeder ist weitaus geringer als bei anderen Nadelhölzern. Hierauf ist es zurückzuführen, dass sich unsere Zedernhäuser ca. 50% weniger „setzen“. Hierunter verstehen wir das natürliche Absenken massiver Blockhäuser in den ersten zwei Jahren nach Errichtung bis der Trocknungsgrad der Bäume mit der Umgebung ausgeglichen ist.
Die langsam wachsende, majestätische Western Red Cedar (Thuja plicata) ist heimisch in den Wäldern der Küstenzone und im Inneren British Columbias. Sie erreicht eine Höhe von 60 Metern und einen Durchmesser von über 2 Metern. Die Rotzeder besitzt die längste Lebensdauer aller Bäume des Küstenwaldes von British Columbia. Die Bestände betragen mehr als 20% des gesamten Waldes.
Die Western Red Cedar ist seit jeher von Mythen und Legenden umgeben. In früheren Zeiten der "Lebensbaum" genannt, diente sie den Westküstenindianern im täglichen Leben zur Herstellung von Häusern und Booten.
Naturstammhäuser aus Douglasienstämmen
(auf Wunsch technisch vorgetrocknet)
Unser kanadisches Team bietet alternativ als einer der wenigen Prämiumhersteller die Möglichkeit, widerstandsfähige Douglasienbäume in riesigen Vakuumtrockenkammern zu durchheizen und auf Wunsch auch zu trocknen. Ohne dieses Verfahren wäre die Einfuhr nach Europa nicht möglich, da nur so Schädlingsfreiheit garantiert werden kann.
Auch die Douglasie ist für den Rundstammhausbau gut geeignet. Sie ist etwas schwerer als Zeder, aber dafür statisch belastbarer. Ihre Abholzigkeit, d.h. die Verjüngung des Baumes vom Fuß zur Spitze, ist sehr gering. Das helle Holz kann auch in sehr starken Dimensionen geliefert werden.
Der kanadische Waldbau
Die Waldwirtschaft hat in Kanada eine lange Tradition. Heute werden trotz des klimabedingten, teilweise sehr langsamen Zuwachses bereits Bäume aus dem dritten Aufwuchs verwendet.
Die zurecht kritisierte Flächenrodung wird heute in Kanada in weitaus geringerem Maße und unter strengen Schutz- und Aufforstungsmaßnahmen betrieben.
Wir unterstützen die auch in Kanada aufkommende selektive Waldnutzung: starke Bäume werden geerntet, um dem verbleibenden Jungwald das Wachstum zu ermöglichen.
Eine Erhöhung des Bedarfs ausgewachsener Stämme gegenüber der enormen Nachfrage an jungen Hölzern durch die Zellstoffindustrie würde eine weitere Verbreitung der selektiven Waldwirtschaft bewirken. Also: „... baut mehr Blockhäuser, lest weniger Zeitung!“ |